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Warum das Grenzen setzen, bei uns beginnt?

Warum das Grenzen setzten, bei uns beginnt?

Fällt es dir oft schwer, Grenzen zu setzen?
Kannst du schwer nein sagen?
Fällt es dir schwer, zu sagen: „Bis hierhin und nicht weiter.“ „Ich habe genug.“ „Hier sind meine Grenzen!“?

Nein, zu Dinge sagen, mit denen du nicht einverstanden bist. Sich von Menschen oder Dinge, die dir nicht guttun, abgrenzen. Menschen, die du liebst, eine Grenze zu setzen.

 

Wie oft, wie schnell gehst du über deine Grenzen? Auch über deine Eigenen? Über deine Gesundheit?

Wie oft treibt dein Geist, dein Wille, deine Vision, deine Schuld über deine eigenen Grenzen oder wie oft lässt du es zu, dass andere Menschen deine eigenen Grenzen überschreiten? Wie wenig kennst du sie eigentlich? Die Grenzen, die dich ausmachen. Die wichtig sind!

Ich kenne es. Mir ging es oft so, dass ich meine Grenzen nicht kannte. Oder sie kannte und mich nicht an sie hielt.

Auch heute passiert es mir, dass ich meine Grenzen aus unterschiedlichen Gründen nicht einhalte.

 

Zum einen habe ich oft meine körperliche Belastung ignoriert. Wer kennt das nicht, wir wollen unbedingt noch den einen Beitrag fertig schreiben. Obwohl, wir müde sind. Wir gönnen uns nicht die Ruhe, die der Körper benötigt. Aus der Angst heraus, etwas nicht zu schaffen. Aus einer Verpflichtung. Eine Erwartung von uns selbst oder von anderen. Wir ignorieren unsere körperlichen Reaktionen, weil uns andere Dinge in dem Moment viel wichtiger erscheinen und weil der Wille über den Körper siegt. Oft, bis unserer Körper krank wird.

Und zum anderen fällt es uns oft schwer, Grenzen im Außen zu setzen. Bei unserem Partner. Bei Freunden. In der Familie. Bei Kollegen oder Chef. Wie oft sagen wir „Ja natürlich. Klar. Mache ich. Logisch. Gefällt mir.“, obwohl es eigentlich nicht stimmt. Wie oft wollen wir eigentlich nein sagen und tun es trotzdem nicht? Wie oft verbiegen wir uns? Wie oft lassen wir Dinge zu und reden uns das auch noch schön? Wie oft glauben wir an Dinge gar nicht oder wollen sie gar nicht?

Aber wir tun es, weil wir gemocht werden wollen. Weil wir eine Schuld oder eine Verantwortung haben. Weil wir Angst haben, abgelehnt zu werden. Weil wir Angst haben, nicht geliebt zu werden. Weil wir Angst haben, verurteilt oder ausgeschlossen zu werden.

Grenzen zu setzen, ist nicht leicht. Dafür braucht es Mut.

 

Und eine Bewusstheit darüber, seine eigenen Grenzen zu kennen. Da unsere Grenzen immer etwas mit unserem Wert zu tun hat, sollten wir uns fragen: „Was ist mein Wert? Was ist meine Überzeugung? Was ist meine Lebenseinstellung? Was ist meine Perspektive auf das Leben? Bis wohin gehe ich mit? Was kann ich nicht tolerieren?“

Doch oft passiert es uns, dass wir unsere Grenzen, obwohl wir sie kennen, nicht einhalten. Warum ist das so? Wieso lassen wir es zu, dass andere unsere Grenzen überschreiten? Obwohl wir unsere Grenzen kennen!

Weil wir unseren Selbstwert nicht erkennen. Wer bin ich schon? Was weiß ich schon? Der Mangel an Selbstwert ermöglicht eine Grenzüberschreitung. Denn wenn ich meinen Selbstwert kennen würde, dann würde ich nicht zulassen, dass meine Grenzen verletzt werden.

Wenn wir Grenzen im Außen setzen wollen, sollten wir erst einmal bei uns beginnen. Denn, wenn wir mit uns selbst beschäftigen und wir unsere eigenen Themen, Grenzen und unsere Person besser verstehen, umso einfacher wird es uns auch fallen, Grenzen zu setzen. Ohne Angst davor zu haben, abgelehnt oder nicht gemocht zu werden. Erst dann sind wir in der Lage, unsere Grenzen uns selbst und zu anderen zu setzen.

„Grenzen setzen ist Ausdruck deiner Liebe zu dir selbst. Grenzen achten ist Ausdruck deiner Liebe zu anderen.“ – Elke Bischofs

Wenn ich dich hierbei unterstützen kann, bin ich gerne für dich da. Melde dich einfach bei mir. Du bist nicht allein.

Deine Nadine

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Nadine Böhmer

Psychologische und systemische Beraterin

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